Geschichte: ... 355 Tage!
355 Tage - so lange mussten wir warten, bis wir uns nach langer Vorfreude wieder auf den Weg zum „Grafenast" machen konnten.
Wir wollten wieder zu Waltraud, Peter und Rosa fahren, um dort Silvester zu feiern und Ski zu fahren.
Hatten
wir doch 6 Wochen vor Reisebeginn noch Bedenken wegen des fehlenden
Schnees, beruhigte uns auf Nachfrage Peter mit den Worten: „Da würde
ich mir jetzt keine Sorgen machen - zu Weihnachten liegt Schnee!"
Kurz
darauf kam der von Peter prognostizierte Schnee dann auch, und wir
machten uns kurz vor Silvester auf den Weg zum Pillberg. Nach etwa
9-stündiger Anreise wurden wir von Waltraud und Peter herzlich
empfangen. Endlich waren wir angekommen und alles war noch genauso, wie
wir es in Erinnerung hatten.
Erst einmal verschnaufen nach der
langen Fahrt! Dann sahen wir bekannte Gesichter unter den Gästen; dann
querte die Küchencrew den Empfangsbereich. Kurz darauf begrüßte uns
Peer und bemerkte in einem kurzen Satz: „Ihr wart schon mal hier,
nicht?".
Es dauerte nicht lange und wir waren wieder vom heimeligen Flair des Grafenast gefangen.
Auch unsere Kinder fühlten sich sofort wieder heimisch und wollten gleich raus auf die Skipiste.
Zunächst
aber bezogen wir wieder unser Familienzimmer „Zirbe 6". Dieses Zimmer
hat in der Zwischenzeit einen neuen Holzfußboden, eine neue Lehmwand
und neue Fenster bekommen. Einfach herrlich gemütlich mit einem schönen
Ausblick auf die verschneiten Tannenwälder.
Zum Abendessen waren wir
wieder in der ehemaligen Rodelhütte untergebracht - alles aus Holz und
somit einfach urig und sehr gemütlich.
So nach und nach entspannten wir uns an diesem Anreisetag und ließen uns vom Flair des Grafenast einnehmen.
Draußen
spielte derweil der Winter seine Trümpfe aus - hoher Schnee, super
Pistenverhältnisse und trotz der Hochsaison über Silvester dennoch
immer noch angenehm ruhig. Und für uns das Wichtigste: kein
Massentourismus, keine Wartezeiten an den Liften und die Möglichkeit,
direkt von der Skipiste vor den Skikeller fahren zu können.
War das
Aktivprogramm draußen gegen 17.00 Uhr beendet, konnten wir uns
anschließend im Wellnessbereich entspannen. In der Waldsauna mit
1a-Aussicht in das Inntal Richtung Innsbruck ein tolles Erlebnis.
In
der Zwischenzeit spielten die Kinder im roten Salon mit
Gleichgesinnten oder guckten in der Küche schon mal in die Kochtöpfe.
Ein
kulinarisches Erlebnis war abends immer wieder das 5-Gänge-Menü. Durch
das große, leckere Angebot ist immer für jeden etwas dabei. Und das
alles in Bioqualität. Für die Kinder gibt es ganz unkompliziert auch
Schnitzel mit Pommes.
Nach dem Abendessen saßen wir oft noch bei
selbstgebrautem Tee aus der Teestube am Kamin und tauschen uns mit
anderen Gästen aus. Das alles ist sehr gemütlich und familiär gehalten -
Anzugordnung gibt es nicht. Dass es keine Fernseher auf den Zimmern
gibt, merkt man erst, wenn man wieder zu Hause ist.
Alles in allem
wieder ein rundum gelungener Urlaub und ein schöner Abschluss für das
vergangene Jahr. Wir werden mit Sicherheit wiederkommen.