Presseberichte:

Presseinformation Sommer 2013

Artikel Yoga Aktuell Juni 2013   - Zweite Seite

 

Grafenast – Ort der Sehnsucht

 

Die Sonne geht auf, zarte Röte überzieht die Gipfel der Berge. Noch warm vom Schlaf, trete ich auf den Balkon und werde gefangen genommen von einem atemberaubenden Panorama. Genauso muss es den ersten Gästen auf Grafenast gegangen sein, vor 100 Jahren. Seither ist viel geschehen, doch eines blieb – die Seele des Hauses und die Sehnsucht aller, die einmal hier gewesen.

 

1907 ging Toni Unterlechner als Aussteiger von Schwaz auf den Hochpillberg, um eine Rodelhütte zu bauen. Jeder Balken wurde aus dem Tal heraufgetragen. Die alte Stube ist die „Urzelle“ des „Naturhotels und bis heute vollständig erhalten“. Der „Rodel-Toni“ war nicht nur ein Pionier des Wintersports, sondern auch in vielen anderen Bereichen ein Visionär: So errichtete er von 1920 bis 1940 ein Elektrizitätswerk, ein Sägewerk, einen Telefonanschluss (noch vor dem Bahnhof in Schwaz), ein Schwimmbad um seine Rodelhütte immer weiter zu modernisieren. Ende der 1940er Jahre folgte der erste Schlepplift weit und breit, Grafenast wurde zum beliebten Wander- und Schihotel.

 

1986 schlug der Pioniergeist der Unterlechners neue Wurzeln, mit der „nachhaltigen Ausrichtung“ des Hauses. 2001 war Grafenast Gründungsmitglied der Biohotels (derzeit über 70 Mitglieder).

 

Heute verbringt man die Nächte in außergewöhnlichen Zimmern, die alle durch ihre Ausgewogenheit und ihre besondere Auswahl bei den verwendeten Materialen bestechen. Keines der 22 Zimmer gleicht dem Anderen. – doch gleich ist ihnen eine verantwortungsvolle, ökologische Ausstattung: Vollholzmöbel, durchdachte Schlafsysteme, Dinkelpölster, Lärchenholzböden oder Schurwollteppich. Bei manchen Zimmern kann sogar in der Sprudelwanne liegend das wunderbar Bergpanorama genießen.

 

Zum ganzheitlichen Konzept gehört ebenso die kleine, aber sehr feine „Verwöhn-Etage“ mit der einzigartigen Waldsauna, die ihres gleichen sucht. Die einer mongolischen Jurte nachempfundene Schwitzstube steht in mitten von alten Nadelbäumen und ist über einen überdachten Holzsteg bequem zu erreichen. Die auf Naturprodukte spezialisierte Massage- und Kosmetikabteilung lässt die Herzen höher schlagen  Dasselbe Qualitätsprinzip gilt für die ausgezeichnete „Grüne-Haube“-Küche: Die „Sehnsuchtspension“ startet mit einem Frühstücksbüfett vom Feinsten und abends stehen drei viergängige Menüs zur Wahl, von vollwert vegetarisch über vital und fettreduziert bis zu Fisch und Fleisch. Wer sich lieber an Wiener Schnitzel und Kaiserschmarrn delektiert, wird genauso zufrieden gestellt.

 

All dies sind Gründe warum das Naturhotel Grafenast als Geheimtipp gilt und seit mehreren Jahren bereits Stammgast in der Fachzeitschrift GEO SAISON ist.

 

Wer in Grafenast einmal Urlaub gemacht hat wird immer wieder die Sehnsucht nach diesem Ort der Ruhe und Ausgeglichenheit verspüren.

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